Daheim - und gut angekommen…

7. September 2008

Hallo zusammen!

Ich möchte mit diesem Eintrag offiziell mein Blog-Jahr beenden und mich bedanken, dass ihr so zahlreich meinen Blog gelesen habt. Auch wenn er gegen Ende eingeschlafen ist, fand ich es schön, euch über diesen Weg mit Infos zu versorgen.

Viele Grüße

Stefan

Zweiter Bericht

1. August 2008

Hallo zusammen!

Auch auf meinem mittlerweile angestaubten Blog nun nigelnagelneue Infos über meinen Dienst.

Hier klicken zum Lesen meines zweiten Berichtes 

Habt Spaß und seid gegrüßt

Stefano

Roundhousekick auf die letzten Monate

20. Februar 2008

Nach langer Abstinenz nun wieder ein paar Zeilen von mir. Erstmal für die, die an Details nicht interessiert sind: Mir geht’s gut hier, fühle mich generell sehr wohl hier und mache tolle Erfahrungen und genieße die Zeit voller Schnee und neuer Leute.

Und hier die ausführlichere Version:

Ich versuche gerade, anhand meiner Digitalfotos einen chronologischen Ablauf der Ereignisse aufzubauen. Merke aber ziemlich zeitgleich, dass das nicht allzu viel Sinn macht, denn ich habe nicht immer meine Kamera dabei und mache Bilder. Ein anderer Grund ist auch, dass ich oft Dinge mache, die mittlerweile schon längst Alltag geworden sind und daher vielleicht nicht den Erzählensfaktor aufweisen als z.B. Reisen. Aber egal, ich versuch’s trotzdem.

Anfang und Mitte Dezember war – Gott sei Dank erst ab dann - Vorweihnachtszeit. Dies haben wir zum Anlass genommen, zuerst alle Jugendlichen aus Prali zu einem Abendessen einzuladen (jugendlich ist hier schon so bis Mitte dreißig aufzufassen) und dann knapp zwei Wochen später das komplette Dorf Prali. Das erste Essen konnten wir aufgrund der Anzahl (so 30-40 Leute) in unserem Residentenhaus machen, bei dem es nicht nur tonnenweise „Bagna cauda“ (so was wie warme Knoblauchsoße) und abgelaufene Chips gab, sondern auch jede Menge andere leckere Sachen, zumeist traditionelle „waldensische Täler“-Küche.

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Es waren sozusagen alle jüngeren Leute anwesend, mit denen man irgendwie zu tun hat. Die Barkeeper, die DJs, die Skilehrer, die Restaurantbesitzer, der Apotheker, usw. Der Pfarrer wurde von Agape gestellt, unser Direktor macht nämlich einmal im Monat einen Gottesdienst in der Gemeinde.

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Aufgrund des recht großen Feedbacks zu den ach so süßen Hunden zeige ich auch, was die Welpen währenddessen gemacht haben:

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Das Weihnachtsessen für das ganze Dorf war dann schon etwas größer und bedurfte auch deutlich längerer Vorbereitung. Was 15 Leute an zwei Tagen gearbeitet haben galt nur für wenige Stunden (ist ja oft so im Leben). Jeder hat das gemacht, was ihm am besten liegt. Die, die kochen konnten, haben gekocht, die, die gut dekorieren konnten und sich mit buntem Kleinzeug auseinander zu setzen wussten, haben den großen Essenssaal geschmückt. Und ich? Ja, ich… erstmal bin ich in den Wald, habe Zweige abgesägt, für die Dekogruppe. Und dann habe ich mich größtenteils um die Außensachen des Zentrums gekümmert, unter anderem mit einem anderen knapp zwei Regentonnen Sand auf die Wege gestreut, denn es war sehr glatt und es wurden viele ältere Leute erwartet. Bei so einer Arbeit konnte man ohne Probleme im T-Shirt arbeiten, obwohl sich um einen herum der Schnee getürmt hat und es Mitte Dezember war. Während des Abends waren wir Residenten dann hauptsächlich damit beschäftigt, zu bedienen.

Auch dieses – für alle kostenloses - Essen war etwas tolles, wir waren über hundert Leute und saßen alle an einer langen Tafel, die den ganzen Salone ausfüllte. Das war das erste Mal, dass richtig Weihnachtsstimmung aufkam.

Der Tisch vor dem Ansturm …

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… und währenddessen.

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Und auch die Küche hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Das sieht man nicht nur an dem langen Menüplan, sondern auch an der weihnachtlich dekorierten Küche.

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Doch es gab auch noch anderes in den letzten Wochen.

Nachdem ich einen sehr schönen 10-tägigen Weihnachtsurlaub daheim verbringen durfte, ging es direkt wieder in das Arbeitsleben eines armen Zivi-Barkeepers herein, indem ein ebenfalls 10-tägiges Weihnachtscamp anstand.

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Hier wurde nicht nur getanzt, es waren auch ein paar super Trommler dabei, die das ganze schön mitgestalteten.

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Darüber hinaus wurde natürlich etwas Inhaltliches gemacht. Dieses Jahr stand die „Erschaffung einer mediterranen Liebe“ auf dem Programmpunkt. Da ich allerdings die meiste Zeit an der Bar stand, habe ich noch immer nicht begriffen, worüber die Leute da genau geredet haben.

Zusätzlich zum normalen Job haben wir uns noch um unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt von Prali gekümmert. Und es war wirklich eine Schweinekälte! Dazu noch die ganzen Touristen, die aus dem beschaulichen Ort regelrecht einen Rummelplatz gemacht haben, ohne jedoch irgendetwas von Agape zu kaufen und wenn man im Auto unterwegs war und ziemlich SCHNELL etwas WICHTIGES erledigen musste, immer genau mitten auf der Straße – direkt vor dem Auto - laufen und ihre Kinder/Hunde/andere Familienangehörige nicht unter Kontrolle haben. Furchtbar, reg ich mich wieder auf! Manchmal vergisst man, dass man doch selbst so oft ein Tourist ist, der sich genauso verhält. Es gab allerdings trotzdem ignorante Touris, hin oder her.

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Das Bild hat übrigens Symbolcharakter. So viele Leute findet man eigentlich das ganze Jahr über zusammengenommen nicht auf diesem Platz.

Dann war auch schon Silvester. Es kamen viele Freunde von Agape und auch Freunde von Freunden von Agape, und so wurde die Jahreswende feuchtfröhlich mit recht viel Champagner begrüßt. Dabei ist der Champagner bei mir persönlich eigentlich kaum im Mund gelandet, sondern dagegen so ziemlich auf der gesamten Körperoberfläche. Es war ein bisschen wie bei Formel 1, nur dass dann gleich zwanzig Korken knallen und umso mehr Leute bebbig werden. Schön wars aber trotzdem.

Hier noch ein Bild, einige Tage nach Silvester, zusammen mit Nicaise. Dummerweise wurden wir ziemlich genau im selben Moment von einem nicht allzu kleinen Schneeball getroffen.

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Nach diesem ermüdenden Camp gönnten wir Residenten uns erst einmal einen gemeinsamen freien Tag zum Skifahren im nahe gelegenen Skigebiet „die 13 Seen“.

Dort oben hat man nicht nur eine wunderschöne Aussicht,

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sondern man trifft auch auf so manche dunkle Gestalt …

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… und hat schöne Stunden an der Berghütte.

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Solch einen Skitag habe ich in unterschiedlicher Personenkonstellation und Wetterlage ein paar Mal wiederholt und es wird sicherlich noch der ein oder andere Ski-Ausflug kommen.

Bei dieser Aufnahme war Mirjam aus Torre mit dabei:

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In den letzten Wochen habe ich dann ein paar Mal Besuch erhalten, sowohl von den Torre-Deutschen aus dem anderen Tal als auch direkt aus der Heimat. Es waren allesamt sehr schöne Tage, die viel Spaß und Abwechslung brachten. Vielen Dank noch mal allen Beteiligten!

Ich könnte noch Stunden weiter schreiben, aber das nächste Mal lässt bestimmt nicht so lange auf sich warten, wie dieser Eintrag. Darum mache ich hier mal einen Punkt: .

Ich wünsche euch weiterhin alles Gute fürs neue Jahr und viel Spaß im Leben!

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v.l.n.r.: Davide, Jacob, Micol, Valentina, Sofia, Marcolino, Corinne, Stefan, Jaouad, Ninon, Francesco (meine italienische Familie)

Im Namen der Residentengruppe

Euer Stefan

PS: Dass die Interaktivität an diesem Blog nicht verloren geht, gibt’s noch eine kleine Aufgabe: Wer von euch das Abifilm-Zitat in diesem Blog-Eintrag entdeckt und auch sagt, von wem es stammt sowie in welcher Szene der Satz fiel, kriegt ein Bier, wenn ich wieder nach Deutschland komme!

Erster Zwischenbericht aus Italien

23. Januar 2008

Hallo zusammen!

Ich sende euch hiermit herzliche Grüße und wünsche euch ein gutes neues Jahr 2008! Ich hoffe ihr habt die Weihnachtszeit genossen und seid fit für das kommende Jahr.

Wenn ihr   >>>hier<<<   klickt, so könnt ihr meinen ersten Zwischenbericht lesen und ggf. auch herunterladen. Er wurde ursprünglich für meine Unterstützerinnen und Unterstützer verfasst, dürfte aber auch ganz interessant für euch sein. Viel Spaß beim Schmökern!

In den nächsten Tagen gibts dann auch wieder vorraussichtlich ein paar Zeilen “zur aktuellen Lage”.

Viele Grüße

Stefan

Jetzt seid ihr gefragt!

28. November 2007

Hallo Leute!

Heute seid ihr gefragt! Ich habe zwei Dinge, bei denen ihr euch aktiv beteiligen könnt. Beidesmal gilt: Je mehr, desto besser.

 

Punkt Nummero 1: Meine Zimmerwand

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Wie ihr auf diesem Bild unschwer erkennen könnt, ist diese Wand recht unbehangen. Die anderen Wände sind teilweise von meinem Vorgänger noch mit Postern plakatiert, diese jedoch nicht.

Mir gefällt diese Wand so weiß nicht wirklich. Um dies zu ändern, gibt es meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:

Erstens: Ich gehe in ein Geschäft, kaufe mir irgendwelche Plakate und hänge sie hin. Aufgrund der Lage Agapes stellt sich die Plakatbeschaffung als recht schwierig und aufwändig heraus, da ich zunächst herunter ins Tal in die nächstgrößere Stadt fahren muss und dann mich noch durchfragen muss. Das ist mit dem Auto ein Zeitaufwand von mindestens drei Stunden, mit dem Bus einen halben Tag. Darum habe ich mir gedacht, denke weiter. Dabei bin ich auf die zweite Möglichkeit gekommen.

Zweitens: Ich gebe der Wand einen Namen. Nicht Dörte oder Kevin, sondern „Heimatkunstwand“. Die Idee dahinter ist, dass ihr mir jegliches zukommen lassen könnt, das man an die Wand hängen kann und im weitesten Sinne mit Kunst zu tun hat. Es muss nicht unbedingt selbst gemacht sein, es können z. B. eure alten (oder extra für mich neu gekauften ) Plakate sein, Buntstiftzeichnungen aus Kindergartentagen, ein Stück Papier mit ein paar netten Zeilen, Fotos, etc.

Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Und ich lehne mich mit Folgendem sehr aus dem Fenster, aber ich gehe so weit zu sagen, dass Geschmack relativ ist und ich alles, was mich erreicht, aufhängen werde. Dies ist ein Pilotprojekt und ich würde mich freuen, wenn ihr euch zahlreich daran beteiligt. Natürlich können von einer Person auch mehrere Sachen kommen.

Ihr könnt mir eure vergegenständlichte Kreativität gerne per Post an die Adresse schicken, die rechts oben auf dieser Seite angegeben ist, oder aber ihr bringt sie bei meinen Eltern vorbei bzw. werft es dort in den Briefkasten: Föhrenweg 40 in Neureut-Kirchfeld. Falls ihr noch Fragen habt, dann lasst es mich ruhig wissen!

 

Punkt Nummero 2: Hundewelpen

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Seit einigen Wochen stapfen durch unser Haus neben unserer Katze drei Hundewelpen, die sooo niedlich und goldig sind, doch wir können nicht alle behalten. Wir sind ernsthaft auf der Suche nach Abnehmern, gegen Weihnachten wollen wir sie abgeben. Da trifft es sich doch ganz gut, dass ich über Weihnachten für ein paar Tage nach Hause komme und bei dieser Gelegenheit einen dieser kleinen Hunde (oder auch zwei) mitbringen könnte. Es ist das perfekte Weihnachtsgeschenk!

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Noch ein paar Worte zu den Hunden: Tessa, der Hund unserer Direktorin, brachte diese drei kleinen Welpen am 24.10.2007, vor ziemlich genau einem Monat, hier in Agape zur Welt. Das war die erste Hundegeburt, bei der ich live dabei sein durfte. Und dabei Babysitter für die weinende Ninon spielen musste. Doch sowohl die beiden Kerls als auch das Mädel sind wohlauf und sind momentan sehr neugierig, nuckeln gern am Finger und sind noch ein bisschen wackelig auf den Beinen. Sie geben niedliche Geräusche von sich und sind sehr zutraulich. Der Vater der drei ist unbekannt, bzw. es kommen zwei Hunde zur Frage. Einmal Pepe, ein Labrador, von dem ihr auf dieser Seite auch schon ein oder zwei Bilder begutachten durftet, und das andere Mal Macchia, ein Mischling. Beide Hunde sind cool.

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Wenn ihr Interesse an einem dieser drei habt, dann nehmt bitte Kontakt mit mir auf, am besten per Mail, dann kann ich euch einen davon reservieren bzw. erstmal ein paar weitere Infos und Bilder zukommen lassen. Wir schauen natürlich auch, dass wir hier in der Gegend Abnehmer finden, aber bisher ist es noch recht erfolglos. Trotzdem gilt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst (bzw. kriegt den Hund). Also, nicht zögern, sondern einen echten italienischen „Berghund“ zu Weihnachten bekommen!

Ich hoffe auf zahlreiche Rückmeldungen zu beiden Punkten, die Hunde-Aktion läuft bis kurz vor Weihnachten, die obere Aktion läuft, bis ich nächsten Sommer wieder heimkomme.

Viele Grüße von mir und den drei Welpen!

Stefan

Zwischenseminar in Rom

25. November 2007

Hallo! Heute habe ich endlich wieder frei und habe den verregneten Tauwetter-Tag dazu genutzt, lange zu schlafen und mich zu erholen. Und ich nutze ihn, um euch von unserem Zwischenseminar zu berichten, das vor einer Woche zu Ende ging, an dem sich die Freiwilligen aus ganz Italien in Rom getroffen haben. Aber erstmal der Reihe nach.

Die „Reise“ ging anfangs sehr gemächlich los, indem ich mittwochs von Agape nach Torre Pellice gebracht wurde (ist nur ein Tal entfernt). Dort übernachtete ich bei den anderen Deutschen in einer hübschen kleinen Wohnung, bevor es dann früh morgens per Zug in Richtung Florenz ging. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch Pisa, ihr wisst schon, die Stadt mit dem schiefen Turm.

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Arg viel mehr hat die Stadt allerdings auch nicht, man kann in fünf Stunden alles Wichtige besichtigen. Nach diesem netten Zwischenstopp ging es weiter Richtung Toskana. In der Nähe der Toskana-Hauptstadt verbringt ein weiterer Deutscher, Fabian, seinen Friedensdienst, den wir nun für ein paar Tage besuchten.

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Seine Einsatzstelle „Casa Cares“ ist wie Agape auch ein Begegnungszentrum, ist aber nicht so jugendlich ausgerichtet, das heißt, einige Angestellte sind schon über 40 - was aber der Atmosphäre keinesfalls einen Abbruch tut. Die Abholung vom Bahnhof gestaltete sich als etwas schwierig, da wir zu fünft in einem alten Panda untergebracht waren und natürlich einiges an Gepäck dabei hatten. Mit einigem Drücken und Zerren hat dann doch alles in das mit Sicherheit 15 - 20 Jahre alte Auto gepasst. Noch mal Entschuldigung für dieses abgebrochene Teil an der Heckklappe, Fabian! Unser Trip nach Florenz fiel leider aus, da auch in Italien die Bahnangestellten das Streiken für sich entdeckt haben, und so verbrachten wir einige nette, lustige und erholsame Tage in diesem alten Oliven- und Weingut mit einer schönen Aussicht auf das gesamte Tal:

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Okay, angenommen, wir hätten gute Sicht gehabt…

Unser nächster Halt war dann auch schon Rom, der Ort, in dessen Nähe auch unser Seminar stattfand. Wir hatten allerdings noch einige Tage davor Gelegenheit, Rom zu besichtigen und alles touristisch Wichtige anzuschauen. Dazu trafen wir uns mit einem Teil unserer Freunde aus Sizilien, die ebenfalls früher angereist sind. Wir hatten eine Menge Spaß und mir hat die Stadt besonders nachts gefallen, wo jedes Bauwerk in ein warmes Licht getaucht wird und die Gegensätze zwischen Moderne und Antike verschwimmen, die sonst doch so präsent sind.

Im Laufe des Seminars sind wir nur noch einmal in Rom gewesen, als wir eine Umfrage über Gewalt in den Medien gemacht haben, die sehr interessant war. Einen Zeitungsartikel gibt es bald, ich stelle ihn dann hoch, wenn ich ihn habe.

Alles in allem war es mal wieder ein tolles Erlebnis, die anderen zu sehen und sich mit ihnen auszutauschen, das Seminar war inhaltlich auch gut gestaltet und so hatte ich sehr kurzweilige 10 Tage.

Ein paar Bilder von Rom gibt es auch noch:

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Unsere Unterkunft: Ein recht günstiges Hostel in der Nähe des Bahnhofs. Die Zimmer wurden dadurch getrennt, dass einfach in die vorige Tür ein Schrank hingestellt wurde, dessen Rückseite gut zu sehen ist.

 

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Eigentlich ein völlig überfälliges Bild, das bestätigt, dass Italiener wirklich so parken, wie man von ihnen annimmt.

 

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Ohne Worte.

 

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Ein Straßenzug in der Nähe des Colloseums. In der Mitte das stressige Treiben von Autos, rechts am Rand zu erkennen ein antikes Gebäude.

 

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Julia, eine deutsche Freiwillige aus Torre Pellice, und ich vor dem Colloseum.

 

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Dies ist ein Souvenirstand. In Rom werden diese zumeist von Arbeitern aus Indien oder Bangladesh betrieben, die auch mobil unterwegs sind und versuchen, fliegendes Plastik, sich abstoßende Magnete, Polaroidbilder von einem selbst oder die klischeehaften Rosen zu verkaufen. Sobald es anfängt zu regnen, verkaufen sie auch Regenschirme. Alles kostet erstmal fünf Euro, man kann natürlich handeln. Interessant ist auch, dass man in Rom den Pisaturm kaufen kann. Wer findet ihn?

 

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Der Zirkus Maximus. Schwer vorzustellen, dass hier Wettkämpfe auf Leben und Tod ausgetragen wurden. Man läuft über diesen Grünstrich ohne eine Idee von der Geschichtsträchtigkeit dieses Platzes.

 

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Natürlich darf das Forum Romanum in einer Rom-Bildersammlung nicht fehlen. Ähnliche Gedanken wie bei obigem Bild waren mir präsent.

 

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Blick von dem großen weißen Gebäude mit den Pferden - wer kennt den deutschen Namen? - auf eine italienische Flagge mit Hintergrund.

 

 

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Das schöne geschäftige Treiben in einer Nobel-Einkaufsgasse, fotografiert von den Spanischen Treppen aus.

 

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Wer Rom besucht, besucht auch den Vatikan. Radio Vatikan ist der einzige Radiosender, der - so wurde mir erzählt - überall zu empfangen ist. Selbst wenn du auf einen Berg gehst, wo du keinen Radiosender empfängst, empfängst du Radio Vatikan. Sind geheime Radiosatelliten der katholischen Kirche im All? Gespiegelt wird übrigens die Engelsburg, der Zufluchtsort für den Papst, der mit seinem Wohnsitz durch eine lange Brücke verbunden ist.

 

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Der Petersplatz, voller Touristen. In den Medien wird es wieder heißen: “Tausende von Gläubigen versammelten sich trotz schlechten Wetters auf dem Petersplatz!”

 

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Grund dafür war, dass der Papst da war. Hier zu sehen als kleiner weißer Punkt in einem Fenster. Es war der 11.11., so widmete Herr Ratzinger seine Worte dem heiligen Santo Martino, der mit dem geteilten Mantel. Er grüßte aber auch auf deutsch die Erzdiözese Freiburg, von der eine Gruppe anwesend war.

 

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Ein kleiner Junge spielt auf dem Petersplatz mit den Tauben.

 

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Das einzige Bild aus dem Petersdom. Hier zeigt die katholische Kirche: Mehr Schein als Sein. Unten Marmor, oben bloss angestrichener Beton, von dem ein Teil abgeplatzt ist.

 

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Und dann wurde es Nacht… ein Sonnenuntergang, der nicht am Computer nachbearbeitet wurde.

 

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Der Trevibrunnen.

 

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Dieses Bild zeigt einen Typus von Rom. Viele Touristen - die wir ja auch waren - fotografieren Gebäude und Statuen. Und an jeder Straßenecke stehen mindestens zwei Polizisten, manchmal auch mit einem Auto mit Blaulicht, was bei den Polizeiautos nur sowas wie Warnblinker bedeutet. Erst wenn sie die Sirene anmachen, wird ihnen Vorfahrt gewährt.

 

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Noch ein nettes Gebäude in der Nacht.

 

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Das Colosseum. Mir gefällt das Bild besonders, da gerade ein Blaulichtfahrzeug ins Bild fährt.

 

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Am Ende der Reise: Der letzte Bahnhof vor Agape, Pinerolo. An diesem parkähnlichen Punkt hält der Bus, der mich in das Tal bringt. Einmal täglich sogar bis nach Prali.

 

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Der von 11 Stunden Zugfahrt geschaffte Stefan in einem Selbstporträt. Er sagt leise “tschüss, bis zum nächsten Mal”

Stefano

Zen, EYCE und Bilder

7. November 2007

Damit ihr einen ungefähren Einblick in meine letzten Wochen bekommt, versuche ich einmal chronologisch zusammenzufassen (wobei ich selbstverständlich nicht jedes Ereignis und jede Geschichte aufschreiben werde, dafür langt die Zeit und der Webspace nicht):

ZEN: Ein verlängertes Wochenende lang haben hier 70 buddhistische Mönche gehaust und meditiert. Für uns war das ein recht angenehmes Camp, weil sie alles alleine machen wollten, von Kochen bis Putzen. So war unsere einzige Aufgabe, still zu sein und ab und zu Wäsche ganz still hin und her zu tragen. Diese, meist glatzköpfigen Mönche – auch die Frauen hatten ganz kurz geschorene Haare - haben meditiert, und zwar immer. Sie saßen zu den Fenstern gerichtet, in der Mitte des Salone stand ein Altar, dem sie alle den Rücken zuwanden. Ob morgens, mittags oder um 11 Uhr abends – es war still, sie saßen mit geschlossenen Augen im Schneidersitz. Es gab einen Stromausfall – in den Bergen nichts ungewöhnliches -, der zur Folge hatte, dass die Lüftung in der Küche nicht arbeitete und daraufhin sich das Gas staute. Automatisch wurde der Gas-Alarm auch in das Residentenhaus zu unserer Alarmzentrale geleitet. Morgens um 6:30 Uhr sind wir dann schlaftrunken erstmal ins Zentrum gerannt, mit der Befürchtung auf Schlimmeres. Der Alarmton war sehr laut, doch die Zen – haben meditiert und sich nur an dem Licht gestört, das wir angeschaltet haben (nicht das in der Küche!).

Nach dieser Lektion des Extrem-Entspannens kam eine Woche darauf der EYCE, ein europäischer ökumenischer Jugendkongress, der hier seine Jahresversammlung hatte. Es war sehr schön, sehr international und es war eine nette Gruppe, die viel zusammen mit uns gefeiert hat, ob in der Kneipe oder Disco oder in Agape selbst. Besonders gefällt mir bei diesen internationalen Camps der internationale Abend, an dem jede Nation spezielle Gerichte und auch Getränke vorstellt, die man dann probieren kann. Diesmal waren es 16 Länder, darunter auch Deutschland, und ich nutzte diese Gelegenheit, unter anderem erstmal Vollkornbrot zu mir zu nehmen. Die deutsche Delegation war besonders stark vertreten und ich habe mich sehr gut mit ihnen unterhalten können – nicht nur mit dem Norddeutschen, der vor 20 Jahren mit anderen diesen „Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst“ aufgebaut hat. Während diesem Camp war ich das erste Mal für die Bar verantwortlich und teilweise alleine hinter der Theke, was für mich auf der einen Seite sehr nett war, aber auch eine Herausforderung. Ich hasse heiße Schokolade (muss man einzeln zusammenrühren). Zu dieser Bar gehören auch noch zwei Lagerräume, die ich in den letzten Tagen neu ordnete und Inventur gemacht habe.

Gestern waren wir Residenten gemeinsam in einer Talkmine hier in der Nähe – es ist die größte in Europa. Die italienische Führung in dem Stollen war sehr interessant und auch die Info, dass man Talk nicht nur als Schminke sondern auch als Bestandteil von „Plastik“ und in Reis (Reis?!) nutzt, war für mich neu.

Heute Morgen bin ich mit Micol, einer Residentin, Blut spenden gegangen, die gesamte Dorfbevölkerung war dort in einem kleinen Zimmer vertreten und es war anscheinend außergewöhnlich, dass dort ein Ausländer Blut abgeben will. Aber ich denke die können das Blut besser gebrauchen als ich, ich hab genug davon.

Abends waren wir zu Besuch in einem anderen Ortsteil von Prali, um die Leute dort kennen zu lernen und ein bisschen mit ihnen zu reden. Wir werden bis Weihnachten jeden Ortsteil abklappern und Hallo sagen. Prali ist ein bisschen so wie Neureut mit den Ortsteilen, nur dass diese hier sehr weit (mehrere Kilometer) auseinander liegen und deutlich weniger Einwohner haben. Der Ortsteil heute – Villa Prali – hat nicht mehr als 20 Einwohner, meist ältere Herrschaften. Laut Wikipedia hat Prali eine Bevölkerungsdichte von 4 Einwohnern pro Quadratkilometer. Diese Zahl kommt zustande, da immer mal wieder ein paar Häuser zusammenstehen, aber das gesamte Gebiet gezählt wird. In Ghigo Prali, dem Ortsteil, zu dem Agape gehört, wohnen immerhin knapp 300 Leute.

Soviel von mir, in den nächsten 10 Tagen werde ich eine kleine Reise in Italien zum Zwischenseminar unternehmen und danach darüber berichten.

Und jetzt natürlich ein paar versprochene Bilder:

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Die Residentengruppe - meine italienische Familie - beim Picknicken.

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Sofi, eine Residentin und Ninon, unsere kleinste aus der Gruppe (geht glaub ich in die dritte Klasse, mit noch einem Kind zusammen; ist eben eine kleine Klasse).

 

Es folgen: Einige Naturbilder aus Agape zum Genießen, alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Laufe dieses Herbstes gemacht.

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Viele Grüße

Stefan

Retraite und anderes

20. Oktober 2007

Ich melde mich mal wieder mit einem Blog-Eintrag, um über die vergangene Woche zu berichten. Nein, wir waren nicht im Urlaub und es hat auch kein Tier mitgespielt. Es war eigentlich eine ganz gewöhnliche Woche, allerdings hatten wir drei Tage lang eine Besprechung der Residenten, in der ALLES geregelt wurde. So etwas nennt sich „Retraite“, sie findet zweimal im Jahr statt und ergänzt die wöchentlichen Besprechungen, indem sie den groben Rahmen für alles vorgibt.

Dies ist eine passende Vorlage, um ein bisschen etwas über die Eingliederung Agapes in die Waldenserkirche zu schreiben. Vielleicht weiß der ein oder andere ja etwas über die Waldenser an sich, in Italien sind sie (mit z.B. den Methodisten) die Repräsentanten der protestantischen Kirche und mit 30 000 in ganz Italien eine absolute Diaspora. Hier ist eigentlich fast jeder katholisch. Diese Minderheitenreligion hat sich nach einem Hin und Her von Vertreibung und Zurückeroberung (an anderer Stelle mehr) hier in den Tälern von Piemont konzentriert und hält jedes Jahr eine Synode ab, in der sich Pfarrer als auch Laien aus der Gemeinde treffen, um über alle möglichen Dinge zu reden. Wir haben uns das dieses Jahr mal angeschaut und es hat den Charakter des Unterhauses in England gehabt: Die Leute sitzen sich gegenüber, eng gedrängt und es ist sehr heiß (es war Sommer und im Tal). Auf jeden Fall bildet diese Synode einen Ausschuss, die „Tavola Valdese“. Wobei man hervorheben muss, dass alles sehr demokratisch ist und die Pfarrer auch nicht viel mehr Rechte haben als die Laien in dieser Synode, der Präsident ist mehr ein Moderator. Jedenfalls ist diese Tavola Valdese unter anderem zuständig für die waldensischen Einrichtungen in Italien. Sie bildet dafür Untergremien, im Fall von Agape nennt sich das dann „Comitato Generale“ bzw. „Comitato Esecutivo“.

Diese Gremien erarbeiten unter anderem ein Papier – und hier kommen wir ins Spiel – das die Pflichten der Residenten festhält. Diese Vorgaben wurden in unserer Besprechung (der Retraite) durchgegangen und erklärt. Doch das war nicht alles in diesen drei Tagen mit insgesamt 20 Stunden Italienisch. Das ging los mit einem eingeladenen Gruppentherapeuten, der uns einzelne Tiergeschichten schreiben und diese uns gemeinsam zu einer einzigen zusammenfassen lies. Er wird alle zwei Monate kommen. Einen gesamten Abend haben wir desweiteren für die Bewertung der beiden Direktoren reserviert gehabt, wobei diese nicht anwesend waren, die Ergebnisse wurden ihnen aber am Tag darauf mitgeteilt.

Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf die Verantwortlichkeitsbereiche gelegt, wobei mir auffiel, dass niemand zu einem Bereich gedrängt wurde. Es wurde alles sehr offen und hilfsbereit ausdiskutiert und selbst bei einem „ok, ich mach`s“ noch ein paar Mal nachgefragt, was auf den ersten Blick ein bisschen unnötig erscheint, für die Gruppendynamik aber sehr hilfreich ist. Es macht einen Unterschied, ob man mit Zustimmung der betreffenden Personen zu einem Ergebnis kommt, zu welchem man auch schneller gekommen wäre, wenn man nicht jede Meinung anhört und einige Leute danach unzufrieden wären. In unserem speziellen Falle haben wir entschieden, einen Tag zu warten und uns dann festzulegen. Das hat dann auch sehr gut geklappt und ich bin im kommenden halben Jahr (und vielleicht das ganze Jahr) verantwortlich für die Bar, womit ich im Moment sehr zufrieden bin. In den nächsten Tagen werde ich eingewiesen und weiß dann genau, was meine Aufgaben außer dem hinter-der-Theke-Stehen sind. Meine beiden Bereiche, in denen ich im Team mitarbeite sind Reinigung und Instandhaltung.

Damit dieses sehr lange Reden (Italiener reden sehr schnell und wild, wenn sie mal schreien ist das nicht unbedingt negativ zu betrachten) nicht zu eintönig wurde, haben wir einige Pausen gemacht, die wir unter anderem dazu nutzten, ein Picknick am nahe gelegenen Bach zu machen, sehr viele Kaffees an sehr vielen Orten zu uns zu nehmen, ein feines Essen mit Kaninchen (also toten, die wir gegessen haben) in einem Restaurant eines Freundes von Agape zu haben und mitzuhelfen, ein paar 25-Meter-Lärchen auf dem Gelände zu fällen.

Tierisch hat sich auch ein bisschen etwas entwickelt: Nachdem Pepe weg ist haben wir uns ein kleines Kätzchen zugelegt und in den nächsten Tagen bekommt unser zweiter Hund Tessa dreiköpfigen Nachwuchs.

UPDATE: Heute, am 20. Oktober um 13:13 Uhr sind die ersten Schneeflöckchen gefallen. Hier ist aber noch nichts weiß, aber so wie sich momentan das Wetter entwickelt dürfte es nicht mehr lange dauern. Aktuelle Temperatur um 16:00 Uhr:  -4 °C

Bilder kommen vermutlich in den nächsten Tagen.

Viele Grüße

Stefan

Urlaub am Meer

2. Oktober 2007

Letztes Wochenende sind Mirjam, Julia, Gerri (arbeiten alle in Torre als deutsche Freiwillige) und ich für drei Tage ans Meer gefahren. Wir haben uns den Kangoo von Agape gemietet, haben ihn mit Campingsachen vollgepackt und ab ging’s nach San Remo. Schon die Strecke war toll, es hat mich ein bisschen an die französischen „Taxi“-Filme erinnert, mit den kurvigen Straßen an Felsgebirge entlang, allerdings waren wir nicht „ganz“ so schnell.

Den ersten Abend verbrachten wir an einem nahe gelegenen Camping-Platz, zu dem wir uns durchgefragt haben. Das Schöne war, dass er direkt am Meer lag und wir unseren Campingkocher und eine Bratpfanne einfach nur über die Straße transportieren mussten, um eine leckere Mahlzeit am Strand zu bereiten, das Feuer wurde nach langem Suchen mit Treibholz und einigen Befestigungen eines Zauns entfacht.

Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht machten wir uns auf und spielten Touristen im nahe gelegenen San Remo, welches ein sehr hohes Verkehrsaufkommen hat und eine richtige Touristenstadt ist. Nach einer Stunde fuhren wir nach Monaco, um Monte-Carlo zu besichtigen. So sahen wir den Hafen, das Königs-Schloss und das Casino. Das Beeindruckendste waren für Gerri und mich allerdings die tollen Autos, wobei ein Porsche überhaupt nicht auffiel.

Nachdem wir fast den ganzen Tag in Monte-Carlo verbracht haben, suchten wir uns einen Schlafplatz, wobei unsere gemeinsamen Interessen darin lagen: nicht wieder ein Camping-Platz, Blick aufs Meer und Möglichkeit zum Feuer machen. Das ist nicht ganz so einfach, die Strandpromenade bietete uns weder eine Feuerstelle noch eine freie Stelle zum Zelten, so suchten wir mehr im Landesinneren in den Bergen, dessen
Straßen alle mit einem „Strada privata“-Schild und blindendigenden, steilen Wegen aufhörten. Also suchten wir wieder am Strand und wurden fündig. An diesem Abend feierten wir in Mirjams Geburtstag und hatten einen weiteren schönen Abend am Strand. Wir hatten Glück, dass uns die herannahende Polizei nicht entdeckt hat, sondern nur etwas von den Anglern in der Nähe wollte, denn Wild-Campen ist in Italien ziemlich verboten. Doch wir hatten eine ruhige Nacht und niemand wollte etwas von uns, als wir morgens das Zelt aufmachten, wimmelte es nur so von Anglern, Hunden, Spaziergängern und den ersten Badegästen, doch es störte niemanden. Den letzten verbleibenden Tag verbrachten wir mit Faulenzen am Strand und leckerem selbstgemachtem Essen. Dann ging es wieder nach Hause mit der Abmachung, dass dieser Kurzurlaub nicht unser letzter gewesen sein sollte.

Hier nun noch ein paar Bilder (zur vergrößerten Darstellung einfach auf das Bild klicken, wie bei allen anderen Bildern, die ich hier reinmache):

 

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Im Vordergrund: Kieselsteine, im Hintergrund: Mirjam, Julia, Gerri und ich (v.l.n.r.)

 

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Dieses Bild trägt den Titel „Pfanne und Mond“

 

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Eine Einkaufsstraße in San Remo, im Vordergrund halb links ist ein Strandhändler zu sehen, die es dort sehr oft gibt.

 

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Wo es bei uns Fahrradabstellplätze gibt oder Parkplätze für Autos, da gibt es hier in Italien diese hier. Zuhauf.

 

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Eine tolle Kirche in Montecarlo, in der mir folgendes künstlerisch wertvolle Bild gelungen ist:

 

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Ein Kommentar ist hier denke ich überflüssig…

 

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Ein Japaner hat sich netterweise bereiterklärt, dieses Bild von uns vor dem Hafen zu machen, an dem es um 18:00 Uhr ein Riesen-Hupkonzert gab. Grund weiß ich nicht, auf jeden Fall hat es plötzlich ganz laut gebrummt.

 

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Das Königsschloss im Panorama

 

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Natürlich muss hier noch ein Bild vom Casino rein…

 

Und hier eine Zusammenstellung von ein paar Autos. Ich habe leider nicht bei jedem tollen Auto, das vorbeigefahren ist, ein Bild machen können. Aber dass ihr einmal so einen Eindruck bekommt, was hier „normal“ ist.

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Viele Grüße,

Stefan

Stefan allein Zuhaus

25. September 2007

Hallihallo!

Heute Abend ist das erste Mal, dass ich der einzige Resident in Agape bin. Ninon, die Tochter der Direktorin, und ihre Babysitterin sind zwar noch da, aber die kommen fast nie aus ihrem Appartement raus.

Nun, jedenfalls habe ich mir selbst etwas zu essen gemacht, selbst das Kaminfeuer angemacht, habe Pepe selbst zu fressen gegeben (vielleicht ein bisschen zu viel, aber immerhin ist er jetzt ruhig und schläft neben mir auf dem Sofa) und schreibe nun selbst in meinen Blog, direkt vor dem Kamin. Schön. Morgen bin ich bis abends alleine, da kommt noch der Telefondienst dazu; da ich aber noch kein italienisch kann, beschränkt der sich auf Begrüßung und Abwimmeln. Es ist ein komisches Gefühl, alleine zu sein an einem Platz, wo im Sommer über 100 Leute da sind. Vor ein paar Tagen wurde mir gezeigt, wie die ziemlich komplexe Alarmanlage des Zentrums funktioniert, für den Fall, „wenn ich alleine bin“. Nun habe ich die ganze Zeit meine Schlüssel und Telefone griffbereit, wenn der Alarm losgeht, was in der letzten Woche dreimal passiert ist, allerdings nur, weil an der Elektrik gearbeitet wurde.

Heute hatte ich frei und ich nutzte die letzten Sonnenstrahlen vor dem Winter, um eine kleine Wanderung zu machen, von der ich nicht erwartet habe, dass sie so lang wird. Man hätte allerdings auch auf den Zeitangaben an den Hinweistafeln schauen können. Statt nach drei Stunden war ich dann nach sieben Stunden wieder daheim.

So, ich lege jetzt noch ein bisschen Feuer nach und heize mir richtig schön ein, und dann: Gute Nacht allerseits!

Feuer und Pepe